Verzeihen können: mit dem Maskengebet von Sr. Agatha

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Sr. Agatha Kocher stellte auf dem Singlekongress in Birkenstein ein besonderes Gebet vor, das helfen soll, jenen zu vergeben, die uns etwas angetan haben. Sie nennt es das “Maskengebet”. Probieren Sie es einfach mal aus!

Das Maskengebet

In der Gegenwart Gottes wird mir bewusst:

Wie oft trage ich eine „Maske“,

wie oft nehme ich bei anderen nur mehr die verletzende „Maske“ wahr.

Wer aber steckt wirklich hinter der Maske?

Jesus, bitte geh mit mir zu N.N.

und zeig mir, wie DU diese Person siehst.

Du siehst ja hinter die Maske.

Bitte leg deine heilende Hand auf alle Wunden, die mir diese Person zugefügt hat, und bereite mich so auf eine neue Begegnung vor.

Befreie mich von allen Vorurteilen, die ich gesammelt habe.

Ich möchte diese Person mit deinen Augen sehen lernen.

Im Geist schaue ich zu, wie du, Jesus, jetzt vorsichtig und einfühlsam dieser Person die Maske abnimmst und mir ihr wahres Gesicht, ihren guten inneren Kern zeigst,

aber auch ihre verletzte Lebensgeschichte.

Mit deiner Hilfe lerne ich, diese Person,

ihr Denken und Verhalten neu zu verstehen,

jetzt kann ich in ihr wieder ein Ebenbild Gottes sehen und die Würde dieser Person anerkennen.

Jesus, bitte segne uns beide

und schenke uns einen guten Neuanfang.

Lege gleichsam deinen Regenbogen

als Zeichen des Friedens über uns.

Danke, Jesus. Amen.

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  • Fg68at:

    “Jede Zelle eines Menschen ist als Männer- oder Frauenzelle erkennbar. ” Dies stimmt biologisch für die Mehrheit, aber nicht für alle Menschen. Manche kommen auch nur durch Zufall drauf, weil sie eine spezielle Diagnose benötigten. Andere bemerken diese Besonderheit nie.

  • Kind Gottes:

    Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen und ihnen den Auftrag mitgegeben:
    “Wachst und mehrt euch …”. Daher ist der Mensch prinzipiell zweigeschlechtlich. Daß in Folge der Sünde diese körperliche Eindeutigkeit nicht immer ganz so gegeben sein mag halte ich für durchaus möglich, will ich aber mangels genauer Sachkenntnis nicht weiter kommentieren.
    So wie die Krankheit eine Ausnahmesituation zum Normalen ist, so ist es aus meiner Sicht auch bei einer möglichen Abweichung zum Normalfall beim körperlichen Geschlecht. Es ändert aber nichts daran, daß es nur zwei Geschlechter gibt, die für die Fortpflanzung notwendig sind. Wie wir uns persönlich fühlen, ob wir groß oder klein sind, ob klug oder weniger klug, blaue Augen haben oder grüne – all das stellt die Ausgangssituation dar, mit der wir berufen sind, mit Gottes Hilfe unser Leben zu meistern und unseren Auftrag in unserem Leben zu erfüllen.

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