Partnersuche im Internet richtig gemacht

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Über die Hälfte aller Singles sind auf einer Singlebörse im Internet Mitglied. Es sieht babyleicht aus. Aber Achtung! Nicht jeder weiß um die Tücken. Lesen Sie hier, was Sie unbedingt beachten müssen, damit die Partnersuche im Internet gelingt:

 So macht man die Partnersuche im Internet richtig:

1. Beschreiben Sie sich in Ihrem Profil wahrheitsgemäß: Wer Sie sind – und nicht wer Sie sein möchten!

Beim Online-Dating sollte man sich nicht billig anpreisen oder sich in ein zwar glänzendes aber falsches Licht rücken: Stattdessen sollten Sie sich möglichst akkurat beschreiben und dabei ganz Sie selbst bleiben.

Schreiben Sie so, wie Sie mit einem guten Freund sprechen. Schreiben Sie über Ihren persönlichen Lebensentwurf und die Dinge, die Ihnen wirklich wichtig sind und die Sie gerne tun. Das Ausfüllen eines Profils ist ein spannender Selbsttest. Empfehlenswert ist es auch, diesen „Selbsttest“ mit einer Vertrauensperson zu besprechen.

Ehrlichkeit siegt: Es bringt nichts, einen Interessenten auf eine falsche Fährte zu locken. Beschreiben Sie, wer Sie sind – und nicht wer Sie sein möchten! Übergewicht oder Kleinwuchs, Ticks oder Schwächen sollte man – am besten etwas selbstironisch und jedenfalls im Kontext der eigenen Vorzüge – mutig angeben. Denn Selbsterkenntnis und Selbstannahme ist attraktiv. Und man will nicht riskieren, dass jemand nach dem ersten Date aufgrund falscher Angaben enttäuscht nach Hause geht.

2. Ein Foto sagt mehr als tausend Worte.

Ein Foto ist bei der Partnersuche im Internet unerlässlich! Besser als ein Foto sind mehrere. Profile ohne Fotos werden seltener aufgerufen. Das ist auch nachvollziehbar – einem selbst geht es da nicht anders.

Ein Foto soll gut gemacht und attraktiv sein, aber den Interessenten nicht hinters Licht führen. Es schadet nicht, sich etwas Hilfe eventuell sogar von einem Fotografen zu holen.

Auf Ihrem Profilfoto sollten Sie im Porträt gut erkennbar sein. Achten Sie auch auf den Hintergrund: Was möchten Sie mit dem Hintergrund über sich selbst aussagen? Ein neutrales Fotostudio ist ebenso möglich, wie die Einbindung persönlicher Interessen und Identifikationen – von Natur bis Stadt, von Beruf bis Hobby.

 3. Die Partnersuche im Internet langsam angehen!

Die Partnersuche im Internet hat sogar Vorteile. Sie hat aber auch einen Nachteil, und das ist das sukkzessive Kennenlernen: Was offline in einem einzigen Moment geschieht, dauert im Internet Wochen: Der Prozess des Kennenlernens beginnt beim Austauschen von Gedanken in Textform, geht über in ein Hören am Telefon und gipfelt oft erst nach Wochen in einem Sehen. Die Formen des Wahrnehmens sind normalerweise nicht zeitverzögert.

Umso wichtiger ist es, von einem interessanten Kontakt nicht zu schnell zu viel zu erwarten. Textnachrichten sagen viel aus – aber bei weitem nicht alles. Und sie können auch täuschen. Die richtige Haltung ist die der Vorfreude über eine mögliche Option. Falsch wäre es, konstant die Gedanken um diese Option kreisen zu lassen oder sogar noch sein ganzes Glück daran zu hängen. Verlieben Sie sich Hals über Kopf – aber frühestens nach dem ersten Date!

4. Aktiv auf andere Mitglieder zugehen

Für die Partnersuche im Internet ist es wichtig, selbst aktiv zu sein. Warten Sie nicht nur darauf, kontaktiert zu werden. Ergreifen Sie selbst die Alternative. Sie haben nichts zu verlieren! Dies gilt übrigens auch für Frauen.

Ein guter Gesprächsaufhänger für erste Emails und Gespräche sind Gemeinsamkeiten: Hobbys und Sport, Bücher und Filme, bis hin zu den großen Fragen des Lebens sind gute Einstiegsthemen. Wenn Sie planen, an einer Veranstaltung teilzunehmen, fragen Sie in die Runde, wer sonst noch mitfährt. Verschiedene Dating-Portale erleichtern die Kontaktaufnahme durch eine „Gefällt mir“-Option, die bei gegenseitigem Interesse beide verständigt (kathTreff.org hat diese Funktionalität ab ca. Mai 2015).

5. Höflichkeit ist auch im Internet wichtig!

Im Internet verstecken sich viele hinter der Anonymität. In online-Foren geht es meist wüster zu als z.B. auf Podiumsdiskussionen. Ich finde das schade, wenn man “die Sau raus lässt”, oder wenn man nur dann “mutig” ist, wenn man anonym bleibt. Das ist niveaulos.

Bei der Partnersuche im Internet heißt Höflichkeit insbesonders, persönliche Nachrichten immer zu beantworten. Auch wenn es schwer fällt, jemandem abzusagen. Ein freundliches „Nein, danke!“ ist wertschätzender als keine Antwort.

6. Wenn aus online offline wird…

Die ersten persönlichen Treffen sollten auf keinen Fall zu Hause stattfinden, sondern immer an öffentlichen Orten. Im Normalfall diese von der Dame ausgesucht werden. Denn sie soll sich dort sicher fühlen! Die private Adresse muss nicht voreilig bekanntgegeben werden. Nimmt jemand für das Treffen einige Stunden Fahrt auf sich, entsteht meist die Frage der Übernachtung. Aber selbst wenn ein Hotel etwas kostet und selbst wenn der Kontakt so vielversprechend ist wie keiner zuvor, sollte man nie bei jemandem übernachten, den man gar nicht oder noch nicht gut kennt. Sicherheit geht vor!

7. Das Internet ist nur ein zweitrangiger Treffpunkt.

Anstatt zu viel Zeit auf Webseiten zu verbringen, sollte man unter Menschen sein, und sich von ihnen inspirieren und im guten Sinne „formen“ lassen. Die Partnersuche im Internet ist ein heißes Eisen im Feuer. Sie sollte aber keinesfalls das einzige sein. Einladungen anzunehmen, selbst mit Unternehmungen initiativ zu werden und sich für einen guten Zweck zu engagieren muss für einen Single auf Partnersuche selbstverständlich sein.

Alles Gute bei der Partnersuche im Internet, am besten gleich auf www.kathTreff.org!

*CU* online! *Lol*!

 

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  • Fg68at:

    “Jede Zelle eines Menschen ist als Männer- oder Frauenzelle erkennbar. ” Dies stimmt biologisch für die Mehrheit, aber nicht für alle Menschen. Manche kommen auch nur durch Zufall drauf, weil sie eine spezielle Diagnose benötigten. Andere bemerken diese Besonderheit nie.

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