Beruf und Berufung: Gedanken von Dominik Klenk

Flipchart Brunnen Klenk

Berufung finden:

Für den Kongress “Christ und Beruf” sprach die promovierte Theologin Gudrun Kugler mit  fontis-Verlagsleiter Dr. Dominik Klenk über die Spannungsfelder Mann-Frau und Beruf-Berufung.

Kugler: Als Journalist, Medienpädagoge, promovierter Philosoph und langjähriger Leiter und Prior der Offensive Junger Christen haben Sie Ihre Berufung zum Beruf gemacht. Was raten Sie denjenigen, die nicht in dieser glücklichen Lage sind und einfach nur Geld verdienen müssen?

Klenk: Ich bin immer skeptisch, wenn Menschen behaupten, einfach nur Geld verdienen zu müssen. Was für Vorentscheidungen hat man dann getroffen? Gott will doch nicht, dass wir nur funktionieren, sondern dass wir lebendig sind. Es lohnt sich also über die Frage nachzudenken: Was macht mich lebendig? Das ist der feine Stoff, aus dem Berufungen gewoben werden.

Kugler: Viele Menschen identifizieren sich nicht mit ihrer Arbeit und die persönliche Berufung rückt in den Hintergrund. Gerade Alleinstehende klagen oft über zu wenig eigenen Ansporn und fehlende familiäre Unterstützung in der Suche nach der persönlichen Berufung. Wie kann man ein Gleichgewicht zwischen Identität und Berufung erreichen?

Klenk: … Weiterlesen hier…

Berufung finden in einer schnellen Zeit

Kugler: Unser Leben wird immer schneller. Immer mehr Information und Kommunikation erreicht uns in immer kürzerer Zeit. Wie können wir diesem Speed standhalten? Wie können wir ausdauernd leben, ohne auszubrennen? Wie können wir Familie und Beruf, Berufung, Freundschaften und die Beziehung zu Gott in unser Leben integrieren?

Klenk: Wer schneller lebt, ist früher fertig. Fest steht: wir können nicht einfach aussteigen aus dem Paradigma der beschleunigten Gesellschaft. Aber wir können Gefäße schaffen, um trotz dieser Beschleunigung Orte des Lebens zu erhalten. Wie uns das Wasser des Lebens nicht durch die Finger rinnt? Wir können vom Bild des römischen Brunnens lernen, damit wir angeschlossen bleiben am Strom des Lebens, ohne auszutrocknen und auszubrennen (siehe Graphik). Weiterlesen…. (http://www.fontis-verlag.com/dominik-klenk-wer-schneller-lebt-ist-frueher-fertig-teil-1/)

 

Diesen Beitrag kommentieren
  • Fg68at:

    “Jede Zelle eines Menschen ist als Männer- oder Frauenzelle erkennbar. ” Dies stimmt biologisch für die Mehrheit, aber nicht für alle Menschen. Manche kommen auch nur durch Zufall drauf, weil sie eine spezielle Diagnose benötigten. Andere bemerken diese Besonderheit nie.

  • Kind Gottes:

    Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen und ihnen den Auftrag mitgegeben:
    “Wachst und mehrt euch …”. Daher ist der Mensch prinzipiell zweigeschlechtlich. Daß in Folge der Sünde diese körperliche Eindeutigkeit nicht immer ganz so gegeben sein mag halte ich für durchaus möglich, will ich aber mangels genauer Sachkenntnis nicht weiter kommentieren.
    So wie die Krankheit eine Ausnahmesituation zum Normalen ist, so ist es aus meiner Sicht auch bei einer möglichen Abweichung zum Normalfall beim körperlichen Geschlecht. Es ändert aber nichts daran, daß es nur zwei Geschlechter gibt, die für die Fortpflanzung notwendig sind. Wie wir uns persönlich fühlen, ob wir groß oder klein sind, ob klug oder weniger klug, blaue Augen haben oder grüne – all das stellt die Ausgangssituation dar, mit der wir berufen sind, mit Gottes Hilfe unser Leben zu meistern und unseren Auftrag in unserem Leben zu erfüllen.

Diesen Beitrag kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich dargestellt.