Achtung Baustelle! Challenges im Gebetsleben 

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Im Gebet schenke ich Gott meine Zeit. (Siehe auch: Beten – wie geht das?) Da kommen Dinge hoch, die in meinem Leben noch nicht gelöst sind. Die Zerstreuung kommen sofort: Ich wollte Gott anschauen – aber es kommt sofort ein Mensch, an den ich nicht denken wollte, Schwierigkeiten und Probleme, Pläne, etc.

Wir können diese Zerstreuungen in Demut Gott schenken: „Schau lieber Gott, ich schaff es ohne Dich einfach nicht! Hilf mir zu beten!“ Wenn ich noch nicht alles in meiner Beziehung mit Gott übergeben habe, erlebe ich diese Rucksäcke als Stolpersteine im Gebet. Jedes Popup kann man in die Beziehung zu Gott mithineinnehmen, ich bete dafür und übergebe es Ihm. Dadurch wird die Beziehung zu Gott auch tiefer.,.. denn ich habe viele Gesprächsthemen mit Ihm und mein Vertrauen wächst.

Achtung typische Baustelle:

  • Bete ich nur, wenn ich etwas brauche von Gott? Das ist nicht gut für die Beziehung!
  • Erkläre ich Gott, was Er mir alles sofort geben muss? Gehe ich mit Plan A und Plan B ins Gebet? Oft entdecken wir später, dass Gottes Pläne die besten waren. Hier können wir uns von Maria inspirieren lassen: „Sie haben keinen Wein mehr,“ sagt sie Jesus. Sie schildert das Problem, nicht die Lösung.
  • Nehmen wir uns genug Zeit um zu beten? Man kann nicht nur in der Kirche beten, sondern überall! Baue dir ein kleines Heiligtum im eigenen Haus!
  • Wenn ich nichts spüre im Gebet, soll ich treu bleiben. Pater Buob sagte: in dieser Zeit soll ich den Esel anbinden, bis sie vorbei ist. Ich bleibe dennoch im Gebet sitzen.

Gebet hat zur Folge, dass ich alles in einer neuen Perspektive sehe. Jeder Mensch, jede Familie soll ihre eigene Gebetstechnik finden. Man könnte zum Beispiel einen Bibelvers über eine Woche zu leben versuchen. Glück auf!

 

Basierend auf einen Vortrag von Schwester Clarissa Strnisko Csj

Siehe auch: https://www.kathtreff.org/blog/lebe-ich-meinem-leben-vorbei-ueber-die-fuelle-der-heiligkeit/

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