Anziehungskraft: Wie wird man attraktiv?

Attraktiv

Persönlichkeit zu haben, ist anziehend, ist attraktiv. Wie kann man an der eigenen Persönlichkeit arbeiten?

Aus einem Vortrag von Jeanette und Georg Karbig, Initiative LIEBE LEBEN 

1) Selbstannahme macht attraktiv!

Zuerst arbeiten wir an Selbstannahme und Selbstliebe: Ich entdecke und nehme an, wer ich bin: in meiner Freiheit als Mensch, in meiner Geschlechtsidentität, in meiner Herkunft, meinem Temperament, meiner Gemütsverfassung.

2) Attraktivität braucht Proaktivität: Wer sich frei entscheiden kann, ist attraktiv!

Auf Basis der Selbstannahme versuchen wir uns in Hingabe und Demut: Demut ist nicht Unterwürfigkeit und Hingabe ist keine negative Aufopferung. Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Freiraum für Proaktivität: Wir halten Abstand vom Reiz und treffen eine Entscheidung für unsere Reaktion. Wir sind nicht Sklaven der Gegebenheiten. Wir entscheiden uns auf Basis von Selbstwahrnehmung, Gewissen, Vorstellungskraft. Liebe wird oft mit Trieb oder affektiven Gefühlen verwechselt. Echte Liebe ist aber eine reife Entscheidung zur Selbsthingabe. Diese setzt die Selbstannahme voraus.

3) Mehr Anziehungskraft entsteht durch Kommunikation!

Attraktivität hängt auch davon ab, wie man kommuniziert! Bei der Kommunikation kommt es nicht nur auf den Inhalt an, sondern auch auf die Körpersprache und innere Haltung. Für rund 80% von dem, was ich vermitteln möchte, ist die Haltung entscheidend.

Frauen reden pro Tag im Schnitt 23000 Worte, Männer nur die Hälfte. Frauen wollen Beziehungen pflegen, Männer wollen Fakten vermitteln. Das Wissen um diesen Sachverhalt allein nimmt schon Konfliktpotential aus der Begegnung.

Machen Sie anderen Menschen Komplimente! Großzügigkeit mit Worten macht attraktiv und schenkt Frauen die Aufmerksamkeit, nach denen sie sich sehnen und Männern die Anerkennung für ihr Schaffen.

4) Persönliche Evolution und persönliches Wachstum machen attraktiv!

Disziplin macht attraktiv: Disziplin klingt sehr negativ. Aber sie bringt Freiheit. Die Überwindung ist den Preis wert. Denn nur durch Disziplin können wir unser Ziel erreichen. Wer z.B. laufen geht, weiß, dass man sich vielleicht von Regen oder Dunkelheit ablenken lassen könnte. Am besten man denkt also gar nicht darüber nach sondern tut, was man tun soll.

Wir kümmern uns also um uns selbst und achten darauf, was wir an uns heranlassen. Die „Selbstpflege“ hat vier Dimensionen:

  • Spiritualität: Seele und Geist zeigen uns das Ziel des Lebens – wir lassen uns in der Stille, im Gebet auf Gott ein und lernen, uns selbst durch den liebenden Blick Gottes zu betrachten. Ich trainiere mein Gewissen und höre auf seine Stimme. Wenn mein Gewissen gut geformt ist, dann kann ich ihm vertrauen. Aber Achtung: Es gibt auch völlig verformte Gewissen!
  • Geist und Wille: Wir bilden uns lebenslang weiter. Wie gehen wir mit unserer Freizeit um? Sind wir bereit zu lernen? Können wir Veränderungen zulassen? Was sind meine Gewohnheiten und sind diese auch gut? Wie geht es mir wirklich nach einem Fernsehabend, der kein Ende kannte?
  • Herz: Wie geht es mir, wie geht es anderen? Ich gehe auf den anderen zu. Ich blicke nicht auf meine eigenen Vorteile, sondern habe die Wünsche und Bedürfnisse des anderen im Auge. Liebe Leserinnen, liebe Leser, ein Lächeln kostet nichts und macht sehr attraktiv.
  • Körper: Für ein Gleichgewicht aus Ruhe und Bewegung sorgen, ausgewogene Ernährung ernst nehmen, u.s.w. Wer hier nicht Acht gibt, schlittert später in eine Krise. Schöne Kleidung, die die Stärken betont, ist auch wichtig. Wer unsicher ist, kann eine Farb- und Stilberatung in Anspruch nehmen. Das gilt übrigens auch für Männer!

Wenn das gelingt, lebe ich ein Leben von innen nach außen: Dann habe ich Ausstrahlung, Anziehungkraft, Attraktivität. Mein Umfeld wird diese Veränderung bemerken. Von innen nach außen leben, das macht attraktiv!

 

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  • Fg68at:

    “Jede Zelle eines Menschen ist als Männer- oder Frauenzelle erkennbar. ” Dies stimmt biologisch für die Mehrheit, aber nicht für alle Menschen. Manche kommen auch nur durch Zufall drauf, weil sie eine spezielle Diagnose benötigten. Andere bemerken diese Besonderheit nie.

  • Kind Gottes:

    Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen und ihnen den Auftrag mitgegeben:
    “Wachst und mehrt euch …”. Daher ist der Mensch prinzipiell zweigeschlechtlich. Daß in Folge der Sünde diese körperliche Eindeutigkeit nicht immer ganz so gegeben sein mag halte ich für durchaus möglich, will ich aber mangels genauer Sachkenntnis nicht weiter kommentieren.
    So wie die Krankheit eine Ausnahmesituation zum Normalen ist, so ist es aus meiner Sicht auch bei einer möglichen Abweichung zum Normalfall beim körperlichen Geschlecht. Es ändert aber nichts daran, daß es nur zwei Geschlechter gibt, die für die Fortpflanzung notwendig sind. Wie wir uns persönlich fühlen, ob wir groß oder klein sind, ob klug oder weniger klug, blaue Augen haben oder grüne – all das stellt die Ausgangssituation dar, mit der wir berufen sind, mit Gottes Hilfe unser Leben zu meistern und unseren Auftrag in unserem Leben zu erfüllen.

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